Die Apollofalter

Parnassius phoebus, P. apollo, P. mnemosyne

Apollofalter sind charakteristische Bergschmetterlinge. Die Gattung Parnassius ist vor allem in den Hochgebirgen Zentralasiens mit zahlreichen Arten vertreten.

Die drei in der Schweiz fliegenden Apollofalterarten zeichnen sich durch die weisse Grundfarbe der Flügel und die mehr oder weniger breite, glasige Binde am Aussenrand der Vorderflügel aus. Als Zeichnungselemente treten auf den Vorder- und Hinterflügeln bei allen erwähnten Arten schwarze Flecken auf. Männchen und Weibchen sind in der Zeichnung ähnlich. Der Körperbau ist kräftig, das Männchen ist am ganzen Körper stark behaart. Der Hinterleib des Weibchens ist nackt oder spärlich behaart. Nach der Begattung weisen die Weibchen auf der Unterseite des Hinterleibes eine Begattungstasche (Sphragis) aus Chitin auf, deren Form für die einzelnen Arten charakteristisch ist. Die Raupen verpuppen sich in einem Gespinst. Alle Arten fliegen in nur einer Generation im Jahr.

Die Apollofalter neigen zur Bildung von Unterarten, deren Berechtigung aus nomenklatorischer Sicht heute in manchen Fällen fragwürdig erscheint.

Wegen ihrer lokalen Verbreitung sind die Apollofalter regional in ihrem Bestand gefährdet. In mehreren Ländern Europas stehen sie unter Naturschutz.

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